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Ringtraining: Eine runde Sache!

Gepostet von Matthieu Wehner am
Ringtraining: Eine runde Sache!

Training mit Ringen - Da denkst du jetzt wahrscheinlich an einen professionellen Turner, der sich spektakulär mit seitlich ausgestreckten Armen an zwei Turnringen wie eine Statue in der Luft hält und dabei der Schwerkraft zu trotzen scheint. Genau so lässig in den Ringen zu hängen ist natürlich ein ambitioniertes Ziel, denn für diese akrobatische Leistung braucht es Muskelkraft, Technik und reichlich Körperbeherrschung. Aber warum nicht? Schließlich hat auch der Profi-Turner mal angefangen. Ringtraining ist nämlich ganz und gar nicht nur den Profis vorbestimmt. Es eignet sich für wirklich jeden, der Lust auf ein flexibles und vielseitiges Training mit dem eigenen Körpergewicht hat.

Wie hänge ich die Ringe richtig auf?

Unserem Ring-Set liegen zwei Gurtbänder bei, damit kannst du die Ringe ganz einfach sowohl drinnen als auch draußen aufhängen. Um die Ringe drinnen aufzuhängen, empfehle ich dir spezielle Deckenhalterungen. Wenn du die Ringe draußen oder im Fitnessstudio aufhängen willst, brauchst du lediglich eine Stange, einen Balken oder einen Ast. WICHTIG: Achte immer darauf, dass dein gewählter Befestigungspunkt ausreichend stabil für dein Training ist, denn deine Sicherheit hat oberste Priorität. Du solltest die Ringe in einem Abstand von etwa 50cm zueinander aufhängen. Damit das Gurtband fest und sicher verklemmt wird, musst du es, wie in der Abbildung dargestellt, in Pfeilrichtung in die Schnellverschlussschnalle einfädeln.

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Damit du die Ringe immer ganz einfach auf die gleiche Höhe ausrichten kannst, haben wir auf unseren Gurtbändern eine Skala eingewebt. Entlang dieser kannst du über die Schnellverschlussschnallen die Höhe jedes Rings stufenlos einstellen. Wenn du die Ringe an einem Ast oder einem schrägen Befestigungspunkt aufhängst, wird das mit der Skala nicht immer funktionieren. Hier musst du etwas auf dein Augenmaß vertrauen. Nachdem du die gewünschte Höhe eingestellt hast, kannst du noch das überschüssige Gurtband mithilfe des angenähten Klettbandes fixieren, damit dich die Gurtbandenden bei deinem Training nicht beeinträchtigen. Achte unbedingt darauf, dass die Schnallen während deines Trainings weder Kontakt mit den Ringen noch mit dem Befestigungspunkt haben.

Warum sollte ich mit Ringen trainieren?

Der Schwerpunkt beim Ringtraining liegt natürlich auf Oberkörperübungen inklusive der kompletten Rumpfmuskulatur. Aber selbst bei Übungen mit Schwerpunkt Beinmuskulatur kann der Einsatz von Ringen eine nützliche Hilfe sein. Ein gutes Beispiel hierfür sind Pistol Squats und andere einbeinige Varianten von Kniebeugen. Du kannst die Ringe bei diesen Übungen gut zur Stabilisierung nutzen, bis du die Kraft und die Balance hast, sie frei durchzuführen. Ich muss allerdings sagen, dass die Ringe vorrangig einfach perfekt für ein intensives Oberkörpertraining geeignet sind. Die variable Einstellbarkeit der Höhe ermöglicht es dir, eine Vielzahl von Zug- und Druckübungen durchzuführen und somit verschiedene Muskeln zu trainieren. Die Übungsausführung kann dabei dynamisch oder auch statisch (isometrisches Training) sein. Es genügen schon wenige Minuten und Wiederholungen, um dich auszupowern. Das Hängen, Halten, Abstützen und Hochziehen an den Ringen ist kräftezehrend und wirkt sich positiv auf deinen Muskelaufbau aus. Du trainierst deine Körperbeherrschung und Rumpfspannung, belastest Schultern, Bizeps, Trizeps, Rückenmuskulatur und Bauchmuskeln. Denn anderes als beim Training an einem Gerät, führst du beim Ringtraining verschiedene, komplexe Bewegungen aus. In der Luft muss dein Körper permanent kleine Bewegungen ausgleichen, wenn du eine Position einnehmen und ruhig halten willst. Dabei arbeitest du stets gegen die Schwerkraft und sprichst zeitgleich eine Vielzahl von Muskelgruppen an. Dadurch förderst du den Aufbau deiner Tiefenmuskulatur und verbesserst das Zusammenspiel deiner Muskeln, deine Beweglichkeit und deine Flexibilität.

So variierst du den Schwierigkeitsgrad

Wie oben bereist erwähnt, ist das Training mit Ringen auch für Anfänger geeignet. Wichtig ist nur, dass du dich am Anfang nicht übernimmst. Für fast jede Übung gibt es eine vereinfachte Variante, bei der du zusätzlich noch ganz einfach den Schwierigkeitsgrad variieren kannst. Ich erkläre das ganze mal anhand des klassischen Klimmzuges. Wenn du noch keinen Klimmzug kannst, ist das absolut kein Problem. Ich erkläre dir, wie du dich mit Ruderübungen an den Ringen darauf hintrainieren kannst. Fürs Rudern hängst du die Ringe etwa auf Höhe deiner Brust. Du greifst die Ringe mit beiden Armen und führst deinen Oberkörper kontrolliert nach hinten Richtung Boden. Dein kompletter Körper bleibt dabei gerade und deine Arme streckst du langsam aus. Deine Fersen haben während des gesamten Übungsablaufes Kontakt zum Boden. Möchtest du nun die Intensität variieren, machst du das ganz einfach über die Längeneinstellung der Gurtbänder. Hängst du die Ringe bei dieser Übung niedriger, verringerst du den Winkel zwischen dem Boden und deinem Körper und die Ausführung der Übung wird somit schwerer. Umgekehrt kannst du den Schwierigkeitsgrad natürlich auch verringern, indem du die Ringe höher hängst. Du kannst die Intensität bei allen Übungen über die Einstellung der Höhe der Ringe variieren, bei denen deine Füße Kontakt zum Boden haben. Passe die Intensität so an, dass du die Übung sauber ausführen kannst, denn das sollte dein oberstes Ziel sein. Bitte führe zu deiner Sicherheit niemals Übungen aus, bei denen du dich nicht sicher fühlst, oder die dir nicht vorher von einem geschulten Experten erklärt und gezeigt wurden.

Welche Vorteile haben Ringen gegenüber einer Klimmzugstange?

Eine große Besonderheiten beim Training an den Ringen ist die Möglichkeit, durch die Verknüpfung verschiedener Bewegungen mehrere Muskelgruppen zu beanspruchen und quasi bei jeder Wiederholung den ganzen Körper zu trainieren. Ein Beispiel gefällig? Aus der hängenden Position zieht man sich mittels eines Muscle Up in den oberen Stütz, von dort geht es in den L-Sit und durch vor Kippen des Körpers nach vorne und anheben der Beine in einen Handstand mit gebeugten Ellenbogen. Weiter geht es Richtung Back Lever. Natürlich ist das schon die ganz hohe Kunst des Turnens, aber die Ringe bieten noch weitere Vorteile. 

Der wohl größte Vorteil aus gesundheitlicher Sicht gegenüber einer Klimmzugstange liegt in der freien Beweglichkeit der Ringe, denn dadurch werden deine Gelenke beim Training weniger belastet. Zur Erklärung nehme ich als Beispiel nochmal den klassischen Klimmzug. Unabhängig davon, ob du an der Klimmzugstange im Ober- oder Untergriff arbeitest, dein Handgelenk und auch dein Ellenbogengelenk müssen gegen die eigentlich vom Körper vorgegebene Rotation arbeiten, wodurch die Möglichkeit einer Überlastungsverletzung erhöht ist. Beim Klimmzug an den Ringen hingegen kann sich deine Hand vom unteren bis zum oberen Endpunkt relativ frei drehen. 

Auch die Bandbreite an Übungen, die du mit Ringen ausführen kann, ist erheblich größer als bei einer Klimmzugstange. Nehmen wir an dieser Stelle Dips als Beispiel. Für effektive Dips brauchst du schon zwei parallele Stangen oder zumindest relativ hohe Parallettes. An den Ringen hingegen sind Dips kein Problem – von den muskulären Voraussetzungen mal abgesehen. Insbesondere auch bei Muscle-Ups hat die Möglichkeit, die Ringe zu drehen, einen entscheidende Einfluss.

Holzringe oder Plastikringe?

Ich habe sowohl mit Ringen aus Holz als auch mit Ringen aus Plastik trainiert und ich muss sagen, dass ich Holzringe auf jeden Fall bevorzuge. Ich finde, Holzringe lassen sich viel angenehmer greifen und sind auch griffiger als Kunststoffringe. Damit ich aber objektiv bleibe und du dir auch selbst eine Meinung bilden kannst, hier die wichtigsten Punkte auf einen Blick:

Ringe aus Holz

      • Haben eine angenehme und gute Griffigkeit.
      • Unsere Ringe sind aus natürlichem, unbehandeltem. Birkenholz - dadurch sind sie sehr ästhetisch.
      • Bieten einen guten Griff auch bei Feuchtigkeit.
      • Sollten nicht dauerhaft im Freien hängen und über längere Zeit der Witterung ausgesetzt sein - Aber: daher haben wir, um sie bestens zu schützen, eine passgenaue Tasche zur Aufbewahrung entwickelt.
      • Werden mit der Zeit dunkler, der eine mag das, der andere nicht.

Ringe aus Kunststoff

      • Sind Günstiger in der Anschaffung.
      • Können dauerhaft im Regen eingesetzt werden.
      • Können schnell und einfach gereinigt werden.
      • Sind nicht so angenehm zu greifen und haben eine schlechtere Griffigkeit.
      • Griffigkeit lässt durch Kombination mit Feuchtigkeit (beispielsweise Schweiß) nach.
      • Sind aus keinem natürlichem Material.

Was ist der Unterschied zwischen 28mm und 32mm Ringen?

Wir bieten in unserem Shop zwei Varianten von Holzringen an. Das sind zum eine unsere Turnringe und zum anderen unsere Calisthenics-Ringe. Der Unterschied zwischen den beiden Varianten liegt in der Ringdicke. Die Turnringe haben einen Durchmesser von 28 Millimetern und werden speziell nach den Vorgaben der FIG (Fédération Internationale de Gymnastique) gefertigt. An Turnringen ist es leichter für dich, den sogenannten "false grip" anzuwenden. Wenn du also auf der Suche nach Ringen entsprechend den Wettbewerbsnormen bist, schau in unserem Shop nach Turnringen.

Unsere Calisthenics-Ringe hingegen haben einen Durchmesser von 32 Millimetern. Durch die größere Ringdicke entwickelst du beim Training mehr Griffkraft und trainierst zusätzlich deine Unterarmmuskulatur. Viele finden unsere Calisthenics-Ringe beim Stützen, Hängen und beim Übergriff etwas angenehmer aber auch Athleten und Athletinnen mit großen Händen fühlen sich damit wohler.

    Worauf du achten solltest

    Im Prinzip kann man mit unserem Ring-Set direkt durchstarten. Es gibt allerdings noch ein paar Kleinigkeiten, die für dich sehr nützlich sein könnten

        • Als Einsteiger solltest du die Ringe eng am Körper führen. Je sicherer du dich fühlst, desto weiter kannst du die Ringe von deinem Oberkörper entfernen.
        • Halte bei jeder Übung deine Handgelenke möglichst gerade.
        • Versuche, deine geballte Faust leicht nach innen zu drehen - lasse sie nicht nach außen abkippen.
        • Vermeide es, die Ringe über einen längeren Zeitraum der Witterung auszusetzen.
        • Bewahre das Set am besten immer in der passgenauen Tragetasche auf und verstaue sie an einem trockenen Ort. 
        • Vermeide, dass die Gurtbänder mit rauen oder scharfkantigen Oberflächen in Kontakt kommen.
        • Trainiere niemals mit den Ringen, wenn du irgendwelche Beschädigungen festgestellt hast oder der Befestigungspunkt nicht stabil genug ist.
        • Führe nur Übungen aus, bei denen du dich sicher fühlst.

    Ich wünsch dir viel Spaß beim Training mit unseren Ringen. Wenn du Inspirationen zu Übungen oder Workouts brauchst, findest du die in unserer Webapp.

    Beste Grüße

     und das Wild Instincts-Team

     

     KLINGT SUPER, ZEIG MIR DIE RINGE!

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